Andreas Bönte

Vita

Beruflicher Werdegang

Andreas Bönte ist Politikwissenschaftler, Journalist, Autor und Medienmanager. Er gehört zu den prägenden Fernsehjournalisten des Bayerischen Rundfunks der vergangenen Jahrzehnte.

Stationen

Journalistische Laufbahn

Die wichtigsten beruflichen Stationen im Überblick.

Studium und erste journalistische Arbeit

Studium der Politikwissenschaft, Kommunikationswissenschaft und Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Schon während des Studiums journalistische Arbeit beim Münchner Merkur und beim ZDF.

Bayerischer Rundfunk / ARD

Freier Autor für Aktualität und Auslandsredaktion des Bayerischen Rundfunks, später Redakteur mit regelmäßigen Auslandseinsätzen, vor allem in Israel.

Report München und Innenpolitik

Leitung und Moderation des Politmagazins Report München; ab 1993 stellvertretender Chefredakteur und Leiter Innenpolitik des Bayerischen Rundfunks.

Planung und Entwicklung

Leiter des Programmbereichs Planung und Entwicklung; strategische Weiterentwicklung des BR-Fernsehens, Programmreformen und Entwicklung neuer Formate.

BR Fernsehen, ARD-alpha und 3sat

Stellvertretender Fernsehdirektor beziehungsweise stellvertretender Kulturdirektor; zuletzt Leitung von BR Fernsehen, ARD-alpha und 3sat.

Autor, Moderator, Professor

Autor, Moderator und Honorar-Professor an der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt.

Programmarbeit

Formate und Verantwortung

Andreas Bönte hat Fernsehformate entwickelt, geprägt und moderiert.

Erinnerungsarbeit

Gespräche gegen das Vergessen

Seit 2008 führt Andreas Bönte mit dem Münchner Volkstheater die Veranstaltungsreihe „Die Nacht der Zeitzeugen“ beziehungsweise „Gespräche gegen das Vergessen“ durch. Als Moderator bringt er Zeitzeugen, Expertinnen und Experten sowie Schülerinnen und Schüler zusammen, um an die NS-Vergangenheit zu erinnern.

Dem Abend im Münchner Volkstheater geht der „Tag der Quellen“ voraus. Dabei arbeiten Schülerinnen und Schüler mit Quellen von Kindern und Jugendlichen aus der NS-Zeit und bringen diese auf die Bühne des Volkstheaters.

Gespräche gegen das Vergessen

Erinnerung, Quellenarbeit und demokratische Bildung im Gespräch zwischen Generationen.

Bücher

Autor und Rechercheur

Zwei Veröffentlichungen, die politische Zeitgeschichte und persönliche Recherche verbinden.

Cover Das Komplott

Das Komplott

Ralf Georg Reuth / Andreas Bönte: Das Komplott - Wie es wirklich zur Wiedervereinigung kam, München.

Cover Die Vergangenheit in mir

Die Vergangenheit in mir

Andreas Bönte: Die Vergangenheit in mir. Meine Familie und die Schatten des Nationalsozialismus, Freiburg im Breisgau.

Auszeichnungen & Engagement

Anerkennung und Engagement

Die Auszeichnungen markieren unterschiedliche Stationen seines Wirkens: Wissenschaftsvermittlung, Sportberichterstattung, soziales Engagement und Demokratiearbeit.

Hermann-Oberth-Medaille

Für besondere Verdienste um die Raumfahrt.

German Paralympic Media Award

Für herausragende Berichterstattung über Behindertensport.

Arche Award

Für den Einsatz gegen Kinderarmut.

Paul Harris Fellow

Ernennung durch die Rotary Foundation für „Die Rückkehr der Namen“.

Wilhelm Freiherr von Pechmann Preis

Auszeichnung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern für „Die Rückkehr der Namen“.

Kultur und Demokratie

Mitglied im Kuratorium „Freunde des Tel Aviv Museum of Art Deutschland“, stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums der Itzel-Stiftung, Mitglied im Arbeitskreis für intergenerationelle Folgen des Holocaust und bei Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V.